Ich glaube, also bin ich?

Photo by Jonathan Bean on Unsplash Ich glaube, also bin ich? Ein Golfer hat am Bag ein Hufeisen hängen. Glauben Sie etwa daran? Fragt ihn sein Partner. Nein, aber ich bin überzeugt, dass es auch Glück bringt, wenn man nicht daran glaubt. Wie Sie die obige Geschichte oder im Prinzip jede Geschichte interpretieren, hängt von dem Glauben ab, … weiterlesen

Stillstand vermeiden

Photo by Vitality Anokhinon on Unsplash Stillstand vermeiden „Tätigkeit ist der letzte Ausweg jener, die nicht verstehen zu träumen.“ Oscar Wilde Arbeitgeber mögen Tagträumen als Zeitverschwendung sehen, aber eine kurze Auszeit während des Arbeitstages mag, so die Wissenschaft, Ihre Produktivität erhöhen. Den Geist bewusst herumwandern zu lassen, erhöht die Kreativität und hilft, komplexe Lösungen zu … weiterlesen

Wider die Unachtsamkeit. Wir sind sonderbar.

Ich denke, wir sind uns darüber einig, Achtsamkeit ist von Vorteil. Achtsamkeit hilft unter vielem anderen, weitaus wohltuender zuzuhören, weniger zu essen und sich selbst besser kennenzulernen. Achtsamkeit unterstützt auch, Impulsen nicht gleich nachzugeben und die sofortige Befriedigung auf Eis zu legen. Achtsamkeit ist einfach, wenn man sich gut fühlt: Wenn wir produktiv sind, es … weiterlesen

Kritik der reinen Vernunft

Immanuel Kants bekanntes Hauptwerk erschien 1887 und wurde von Moses Mendelssohn als „Nervensaft verzehrendes Werk“ bezeichnet. Albert Einsteins Meinung: „Was die Philosophie Kants angeht, denke ich, dass jeder Philosoph seinen eigenen Kant hat und ich kann auf das, was Sie anführten nicht antworten, da die Hinweise, die Sie mir gegeben haben, mir nicht ausreichen, um … weiterlesen

Daniel Düsentrieb…

…erblickte als Sohn von Dübel Düsentrieb 1952 in Entenhausen das Licht der Welt. Sein Vater führte in Entenhausen ein kleines Reparaturgeschäft, aber Daniel folgte den Fussstapfen seines Grossvaters, Dankwart Düsentrieb und wurde ebenfalls Erfinder. Seine Erfindungen machte Daniel aus Freude, nicht aus finanziellem Interesse, eben ein Garagenerfinder. Nützliche Sachen hat er erfunden: Den Brotschmierapparat, das … weiterlesen

4 Tipps zu mehr Fokus

Obwohl Technologie ein Segen für uns ist und uns das Leben vereinfacht, buhlen und konkurrieren Handy-Alerts, Social-Media-Plattformen, dauernde Berieselung von Werbebotschaften und viele andere Aktivitäten um unsere Aufmerksamkeit. Wir sind teilweise schon so an Multi-Tasking als Standard gewöhnt, dass wir gar nicht erkennen, dass wir uns nur selten wirklich fokussieren und uns nur selten in … weiterlesen

Agieren anstatt reagieren

Sich bewusst zu werden, wann man reagiert und in welchen Situationen man agiert (in einer bestimmten/bewussten Weise handeln) ist lohnenswert. Es ist zwar eine der vielen Verhaltens(ver-)änderungen, die leichter gesagt als getan werden, aber man kann es lernen und es wird vor allem mit positiven Grundgefühlen grossartig belohnt. In einer Situation, in einer bestimmten Weise … weiterlesen

Vorsicht beim Zuhören…

…vor allem im Urlaub, wenn Sie Ihn geniessen wollen. Ich empfehle Ihnen dringend, nicht zu hören, was eine andere Person denkt. Ich denke, Sie werden das Leben und Ihr Umfeld mehr geniessen, wenn Sie diese Regel befolgen. Hören Sie vor allem nicht, was andere von Ihnen denken. Aber wenn Sie wirklich darauf bestehen, sich das … weiterlesen

Achtsamkeit

Wenn das nur so einfach wäre. Gerade am letzten Freitag hatte die NZZ (Neue Zürcher Zeitung) darüber einen Artikel veröffentlicht. Der Feind der Achtsamkeit ist der Autopilot, der schon früher diskutiert wurde. Eine der grössten Frustrationen, die viele von uns fühlen, ist zu viel zu tun und nicht genug Zeit. Selbst in der Urlaubszeit fühlen … weiterlesen

Nichts*

Ist „Nichts“ wirklich ein geistiges Konzept? Das glaube ich nicht. Nachfolgend meine Gedanken: Als Beispiel für ein geistiges Konzept, betrachten wir „Dunkelheit“ allgemein definiert als das „Fehlen von Licht“. Während wir „Licht“ schaffen können, können wir nicht im selben Sinne „Dunkelheit“ schaffen. Wir können nur „Licht“ entfernen und das Ergebnis „Dunkelheit“ nennen, denn es ist … weiterlesen

Life App

Am Sonntag beim Wandern auf dem Weg zur Blüemlisalp, ausser Atem nach dem steilen Anstieg aus dem Küsnachter Tobel, mitten im Wald die Frage an der Weggabelung: „links oder rechts?“. Da waren wir uns schon das letzte Mal nicht sicher und wir entschieden uns für rechts. Nach wenigen hundert Metern erschien der Wald dichter, der … weiterlesen

Glauben versetzt Berge

Der Selbst-Hilfe-Markt ist riesig. Allein in den USA wird dieser auf $10 Milliarden geschätzt, ohne die Fitness- und Gewichtsverlustindustrien zu berücksichtigen. Da gibt es eine Masse von Büchern, Audios und Seminaren und davon gibt es eine Menge, die eventuell dem Autor helfen aber den Konsumenten aussen vorlassen. Dafür gibt es zwei Gründe: 1. Der Inhalt … weiterlesen

Eine nicht so ganz einfache Übung

Vor circa zwanzig Jahren wurde eine Gruppe von Stanford University Studenten in den Winterurlaub geschickt. Den Studenten wurde mit auf den Weg gegeben, ein tägliches Journal während der Ferien zu schreiben. Einige Studenten sollten ihre wichtigsten Grundwerte in diesem Journal niederschreiben und dann notieren, inwieweit ihre Tagesabläufe mit diesen Werten in Einklang waren. Die andere … weiterlesen

Auf der Veranda

Oktober/November 2010. Sohn lebensgefährlicher Unfall (Gott sei Dank, keine Folgeschäden). Im Job, Bonuszahlung verweigert, also kündigen. Fünfjährige Scheidungsauseinandersetzung nach mehr als 20 Jahren Ehe in den letzten Zügen, klar, mehr als nur eine Unannehmlichkeit, neben dem Emotionalen auch in finanzieller Hinsicht. Aktuelle Lebenspartnerin nach dem Rega-Rücktransport von Italien Bandscheibenoperation. Wird sie wieder laufen können? Viel … weiterlesen

4 Fragen, die helfen.

Jede Lösung eines Problems ist ein neues Problem. Johann Wolfgang von Goethe Ich behaupte, der Grossteil meiner Leser liebt Überraschungen. Im Sakko oder der Handtasche, beide überwinterten im Schrank, jetzt diese 100er Note zu finden, herrlich. Die Heizkostenabrechnung, die vorgestern ins Haus flog und zur Abwechslung das erste Mal seit zig Jahren eine Gutschrift auswies. … weiterlesen

Aufschieberitis I

Verschiebe nicht auf morgen, was genauso gut auf übermorgen verschoben werden kann. Mark Twain Viele Menschen schieben Aufgaben gerne vor sich her, obwohl wir wissen, dass dieses Aufschieben nur unnötigen Druck erzeugt und im schlimmsten Fall der Gesundheit schadet. Seit Monaten steht der Termin fest für die Präsentation fest, eigentlich wollte ich mir den Kurs … weiterlesen

IMMER und trotzdem NIE

„Sprache hat mich schon immer fasziniert…..“ Weshalb sage ich was und warum? Wo kommt die Aussage her? Meine Auseinandersetzung mit der Sprache findet Anwendung in meinen Coaching Sessions und ist eine wesentliche Grundlage, meine Klienten zu unterstützen, die Selbst-Lügen zu vernichten, Mythen und Missverständnisse aufzuklären und limitierende Glaubensbekenntnisse – ob selbst entwickelt oder von einem … weiterlesen

Identität, Sinn und Abenteuer

Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf was immer uns Identität, Sinn und Abenteuer gibt. Darauf wollen wir achten, wenn wir unseren Tag planen und uns überlegen: Was kreiere ich heute? Ernste Fussballfans sind Mitglieder eines Clubs oder vielleicht auch nur Fanmitglieder und versäumen kein Spiel wenn ihre Mannschaft spielt. Das Team gibt ihnen Identität, Sinn und … weiterlesen

Zerstreuter Professor?

Die Welt um uns ist nicht auf unseren langfristigen Nutzen ausgerichtet. Stellen Sie sich vor, sie gehen die Strasse entlang und jedes Geschäft versucht, Ihnen Ihr Geld aus dem Geldbeutel zu ziehen; in Ihrer Tasche haben Sie ein Telefon und jede App will Ihre Aufmerksamkeit und kontrolliert uns damit. Viele Elemente um uns herum wollen … weiterlesen

Mach mal Pause!

Täglich treffen wir circa 35.000 Entscheidungen von „was ziehe ich heute an?“ bis zu „welcher Drink passt zum Abendessen?“. Adam Brumberg meint, dass wir im Durchschnitt alleine 200mal, wenn auch teilweise unbewusst, Entscheidungen über unsere Nahrung treffen – und jede Entscheidung, die wir treffen, kostet uns Energie und die ist limitiert. Sind wir erschöpft oder … weiterlesen

Gier ist gut

“Gier, in Ermangelung eines besseren Wortes, ist gut”, so Gordon Gekko 1987 im Oliver Stone Film Wall Street. Gier mag viele Facetten haben und dient, laut der Definition im Duden, zunächst einmal zur Befriedigung von Wünschen, Visionen und Fantasien (geistig) bzw. Durst, Hunger, Trieben und Schmerz (körperlich). Was ist dann an Gier negativ? Sollte nicht … weiterlesen

Treue zu sich selbst

Eines Tages, nach dem Mittagessen entschuldigte er sich, stand auf und sagte, er müsse jetzt den Brief eines 18-jährigen beantworten, der ihn gefragt habe: „Was ist das Wichtigste im Leben?“ Und dann fragte Hermann Hesse mich: „Was würden sie diesem jungen Mann schreiben?“ Natürlich erstarb in mir jede, überhaupt schon die Möglichkeit des Denkens in … weiterlesen

Klein aber fein

Das fast heisse Wasser ergiesst sich unter der Dusche wieder angenehm über meinen Heldenkörper, nachdem ich den Brausekopf, respektive das Teil mit den Löchern mit Essig entkalkt hatte. Und dann, zum Ende des Duscherlebnisses auf kaltes Wasser wechseln und für zehn bis zwanzig Sekunden (das ist verdammt lang) geniessen – wunderbar. Angefangen hatte dies mit … weiterlesen

Das Wesentliche zuerst

„Wer bedauert auf dem Sterbebett, dass er nicht mehr Zeit im Büro verbracht hat?“ „Mein Leben ist hektisch! Den ganzen Tag habe ich keine ruhige Minute – Besprechungen, Anrufe, Schreibarbeit, Verabredungen. Ich hänge mich voll rein, falle erschöpft ins Bett und frühmorgens am nächsten Tag geht das ganze wieder von vorne los. Ich habe eine … weiterlesen

Das hier ist Wasser

Schwimmen zwei junge Fische des Weges und treffen zufällig einen älteren Fisch, der in der Gegenrichtung unterwegs ist. Er nickt ihnen zu und sagt: „Morgen Jungs. Wie ist das Wasser?“ Und die zwei Jungen schwimmen eine Weile weiter, und schliesslich wirft der eine dem anderen einen Blick zu und sagt: „Was zum Teufel ist Wasser?“ … weiterlesen

Ein schlechter Angler werden?

Was haben ein Blechschaden, das Oktoberfest, enge Jeans, der Gotthard und die Schwiegereltern im Nebenhaus wohnend gemeinsam? Das sind alles Dinge, die Schmerz bereiten, unangenehm und stressig sein können, weil da zu wenig Raum ist. Wenn jede Sekunde des Tages vollgepfropft ist, sowohl in der Innenwelt (nicht enden wollendes Denken und entsprechende automatische Verarbeitung) als … weiterlesen

Der Pathologische Marlboro-Mann

„Mittlerweile ist unsere Kultur“, so behauptet der Philosoph Josef Dohmen in seinem Buch „Wider die Gleichgültigkeit“, „von der pathologischen Figur des Marlboro-Mannes infiziert.“ Als Josef Dohmen sein Buch über die Lebenskunst schrieb (rüffer&rub Verlag, erschienen 2014), konnte er wirklich nicht ahnen, dass ein Repräsentant der „pathologischen Figur des Marlboro-Mannes“ als 45. Präsident der USA zum … weiterlesen

Wenn mein Telefon klingeln würde…

Es sind gerade 22 Tage vergangen, seit Sie das Neue Jahr begrüsst haben und vielleicht hatten Sie Vorsätze ins Auge gefasst. Hand aus Herz, mit heute sind bereits 6,03% von 2017 vorbei. Noch knapp 17mal die gleiche Periode und schon knallen die Silvesterkorken erneut. Wie lief es mit den Vorsätzen bisher oder schon wieder im … weiterlesen

Familienkonferenz

  Mitte Siebzigerjahre, Würzburg. Ich war schon beinahe zwanzig, als ich, was ich schon immer gerne tat und heute noch gerne tue, einen Buchladen in meiner Geburtsstadt durchstöberte. Der Buchtitel „Spiele der Erwachsenen“ weckte sofort mein Interesse und als ich im Buch nach Bildern suchte, war ich bitter enttäuscht. Von wegen Bilder von Männern und … weiterlesen

Kaizen – Meister der Veränderung

Veränderung ist schwer. Jeglicher Neujahrs-Vorsatz hat mit Veränderung zu tun. Gilt doch der Spruch „Das Einzige, das sich nicht ändert, ist die stetige Veränderung.“ Ich meine, es gibt zwei Dinge, die sich nie ändern: ja, die Veränderung an sich und zweitens, unser Wille und Bedürfnis uns zu verändern und uns zu entwickeln. Mehr Sport (> … weiterlesen

Experte im Denken

Drei Fragen: 1. Ein Schläger und ein Ball kosten zusammen $1.10. Der Schläger kostet $1.00 mehr als der Ball. Wieviel kostet der Ball? 2.Wenn 5 Maschinen 5 Minuten benötigen, um 5 Ohrringe herzustellen, wie viele Minuten brauchen 100 Maschinen um 100 Ohrringe zu produzieren? 3. In einem See befindet sich eine Seerose. Jeden Tag verdoppelt … weiterlesen

Subjektives Well-Being

„Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du gern Knoblauch essen“ sagt Paul Watzlawick in seinem 1983 veröffentlichten und lesenswerten Buch „Anleitung zum Unglücklichsein“[1]. Der Piper-Verlag schreibt in der Vorbemerkung zu diesem Buch: „Jeder Leser dürfte etwas von sich selbst in diesem Buch wiederfinden – nämlich seine eigene Art und Weise, den Alltag unerträglich und das … weiterlesen

Wohin will ich gehen?

Alice:  „Würdest du mir bitte sagen, welchen Weg ich einschlagen muss?“ Grinsekatze:  „Das hängt in beträchtlichem Maße davon ab, wohin du gehen willst.“ Alice:  „Oh, das ist mir ziemlich gleichgültig.“ Grinsekatze:  „Dann ist es auch einerlei, welchen Weg du einschlägst.“ Alice:  „Hauptsache, ich komme irgendwohin.“ Grinsekatze:  „Das wirst du sicher, wenn du lange genug gehst.“ … weiterlesen

Na, erlauben Sie mal

Der Feuerwehrmann wollte wissen, ob Elisabeth Esoterikerin sei. „Na, erlauben Sie mal“, antwortete Elisabeth empört, als ob der Uniformierte ihr gerade schweren Alkoholismus unterstellt hätte. „Wie kommen Sie denn darauf?” Erlauben, was genau ist das? Jemand anderem etwas erlauben, sich selbst etwas erlauben oder denken wir beim Erlaubnis geben für uns selbst schnell an „das … weiterlesen

Der Schuh im Kühlschrank

Wie kriegt man den Schuh in den Kühlschrank? Genauso wie den Elefanten: Tür auf, Schuh rein und Tür zu. Ich nehme an, Sie wie ich, haben selten Schuhe im Kühlschrank verlegt, obwohl es Gründe gibt, dies zu tun. Zum Beispiel, schwören manche darauf, dass unangenehm riechende Turnschuhe ihren Geruch verlieren, wenn man sie einige Stunden … weiterlesen

3 uralte Weisheiten

ΓΝΩΘΙ  ΣΛΥΤΟΝ – 3 uralte Weisheiten „Erkenne dich selbst“, „Nichts im Übermass“ und „Du bist“ sollen laut der Überlieferung als Inschriften am Eingang des Apollotempels in Delphi angebracht gewesen sein. Die erste, bekanntere Aufforderung kann gedeutet werden als die Auflösung individueller Probleme und Fragestellungen durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit. Die „Innenwelt“ erkennen und damit … weiterlesen

Kann man sich selbst coachen?

Kann man sich selbst coachen? „Im Prinzip ja, aber ist schlecht für die Coaching-Industrie.“, würde Radio Eriwan antworten. Die Geschichte, in der sich Carl Friedrich von Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen haben will, lebt dagegen im Begriff „Münchhausen-Methode“ fort. Nach dieser Methode befreit man sich, ohne die im Grunde erforderliche Hilfe von … weiterlesen

Pech im Spiel

Pech im Spiel, Glück in der Liebe. Welche Variante ist die richtige: Pech im Spiel, Glück in der Liebe oder Glück im Spiel, Pech in der Liebe? Oder beide? Egal, welche Variante man in welcher Situation anwendet, ist zum einen Geschmacksache und hat immer den „entweder/oder“-Beigeschmack. Mit kritischem Denken, so glaube ich jedenfalls, lässt sich … weiterlesen

Erzschlafmütze

Erzschlafmütze Am 2. Februar 1.440 A.D. wurde in Frankfurt Friedrich III. einstimmig zum römisch-deutschen König gewählt. Trotz seiner langen Regierungszeit galt Friedrich im 19. Jahrhundert bestenfalls als ein Herrscher, dessen Betrachtung sich nicht lohne. Friedrich wurde durch seine vermeintliche Trägheit und Untätigkeit zur bis heute verbreiteten Bezeichnung „Heiligen Römischen Reiches‘ Erzschlafmütze“ herabgewürdigt. Neuere Studien (1997) … weiterlesen

Mit MIT mitbestimmen

Mit MIT mitbestimmen „Zu einem grossen Manne gehört beides: Kleinigkeiten als Kleinigkeiten und wichtige Dinge als wichtige Dinge zu behandeln.“ Gotthold Lessing (1729-1781) Ziele kennen bedeutet, Prioritäten zu setzen. Mit Prioritäten habe ich so meine Probleme, weil es mir widersprüchlich erscheint, dass es mehrere Prioritäten geben soll. Das Wort tauchte das erste Mal im 14ten … weiterlesen

Sind Sie ein Künstler?

Sind Sie ein Künstler? „Spielen Sie ein Instrument?“ oder „Malen Sie?“ wäre einfach zu beantworten. Wir wüssten, schon durch die Fragestellung, auf welche Praxis sich die Frage bezieht. Versuchen wir eine(n)  Künstler(in) an sich zu definieren, dann könnten wir uns auf „eine Person, die in irgendeiner Form Kunst erschafft oder mit ihr zu tun hat“ … weiterlesen

Welches Objektiv wählen Sie?

Welches Objektiv wählen Sie?   Wenn wir Dinge und Verhalten beobachten, so sind wir, zumindest ab und zu, fokussiert, aber sind wir so objektiv, wie das Objektiv einer Kamera? Hoffentlich nicht. Stellen Sie sich vor, nach einer zweistündigen Bergwanderung, bei herrlichem Herbstwetter, keine Wolke am Himmel, die Luft klar und der leichte Windzug fühlt sich … weiterlesen

Hunde, wollt ihr ewig leben

Hunde, wollt ihr ewig leben …ist ein deutscher Film aus dem Jahr 1959. Der Titel ist eine Anspielung auf ein Zitat von Friedrich dem Grossen, der während der Schlacht bei Kolin – die Preussen verloren gegen die Österreicher – seinen fliehenden Soldaten im Zorn „Ihr verfluchten Racker, wollt ihr denn ewig leben?“  zugerufen hatte. Manche … weiterlesen

Rain drops keep falling on my head

Rain drops keep falling on my head „Mit dem Wissen wächst der Zweifel.“ Johann Wolfgang von Goethe Die ist der dritte und letzte Artikel zum Thema „Module in unserem Hirn“. Teil eins war „PR-Abteilung im Hirn“, Teil zwei „Sind Sie der Boss?“ und heute geht es darum, ob und wie sub-bewusste Gedanken und Verhalten, mit … weiterlesen

Sind Sie der Boss?

„Wir unterschätzen das, was wir haben, und überschätzen das, was wir sind.“ Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830 – 1916) Halten Sie doch bitte einen Moment inne und überlegen Sie sich, wer der wichtigste Mensch in Ihrem Leben ist oder war? So richtig innehalten werden Sie beim Lesen der Zeilen wahrscheinlich nicht, und doch möchte ich … weiterlesen

Sein, oder nicht?

Sein, oder nicht?        Über die Jahre wurde Aufmerksamkeit umfangreich erforscht, weit über den Bereich der Wachsamkeit hinaus. Die Fähigkeit, aufmerksam zu sein, so die Erkenntnis, bestimmt, wie wir bestimmte Aufgaben erledigen. Ist sie eingeschränkt, schneiden wir schlecht ab; ist sie besser ausgebildet, erbringen wir gute Leistungen. Unsere Lebensgewandtheit hängt von dieser subtilen … weiterlesen

Augenblick

Augenblick       Nun, das ist so. Bis zum 14. August habe ich meine Schreib-Auszeit. Aber so ein kleines Häppchen passt ja vielleicht doch noch in die Inbox, dachte ich, als ich diese Woche Gary Kellers und Jay Papasans Buch „The ONE Thing“  las. Der in der Physik kürzeste Zeitraum von Bedeutung ist die … weiterlesen

PR-Abteilung Hirn

PR-Abteilung Hirn Der Begriff Public Relations (PR) wurde erstmals 1882 an der Yale University (USA) verwendet. Da es keine exakte deutsche Entsprechung gibt, wird in Wissenschaft und Praxis in der Regel der englische Begriff verwendet. Die deutsche Bezeichnung Öffentlichkeitsarbeit, die 1917 aufkam, entspricht am ehesten. „PR ist die Kunst, durch das gesprochene oder gedruckte Wort, … weiterlesen

Warum Vorsätze scheitern…

Warum Vorsätze scheitern…       …und was wir dagegen tun können Ich will es nicht glauben, aber es ist bereits  Juli: das halbe Jahr schon wieder vorbei. Welche meiner Vorsätze habe ich dieses Jahr eingehalten? Wer hat gewonnen, ich oder mein innerer Schweinehund? Ein paar Dinge habe ich ja umgesetzt, aber dann, die Rückfallquote … weiterlesen

Zwiefältigkeit in der Sprache

Zwiefältigkeit in der Sprache Veränderung an einem selbst ist ohne Ambivalenz (Deutsch: Zwiespältigkeit) kaum möglich. Oft ist Ambivalenz in der Tat der erste Schritt zur Veränderung. Ambivalenz beinhaltet simultan zwei sich widersprechende Motivationen und kann deshalb als unbequem erfahren werden. Stellen Sie sich eine Frau vor, die zwischen zwei Liebhabern hin- und hergerissen ist oder … weiterlesen

Tanzen auf drei Hochzeiten…

      Tanzen auf drei Hochzeiten… …und jeweils der Hauptdarsteller sein. Es geht um unsere drei Ehen, die wir versuchen unter einen Hut zu bringen. Ich meine nicht hintereinander, sondern simultan. Ein paar Worte zum Thema Ehe. Obwohl wir zuallererst beim Wort Ehe an eine verbindliche, staatlich und wer will kirchlich akzeptierte und hoffentlich … weiterlesen

Über- oder unterbewertet

      Über- oder unterbewertet? Im Prinzip scheint mir, dass wir gelegentlich Unwichtigkeiten überbewerten und manche wichtige Dinge im Leben, nämlich jene, die etwas bewirken würden, unterbewerten. Eine kleine Auswahl: „In allen unwichtigen Dingen ist Stil, nicht Aufrichtigkeit, das Wesentliche. In allen wichtigen Dingen ist Stil, nicht Aufrichtigkeit, das Wesentliche.“ (Oscar Wilde)   Überbewertet: … weiterlesen

Warum ich alles falsch sehe?

Albert Einstein war ein schlechter Schüler. Auf seinem Zeugnis standen fünf Sechsen, wobei die Sechs in der Schweiz die beste zu erreichende Note ist. Das Einstein ein schlechter Schüler war, ist ein Gerücht: Es beruht auf Einsteins erstem Biographen, der das Schweizer Benotungssystem mit dem deutschen verwechselte. Stiere reagieren äusserst heftig auf rote Farbe. Stiere … weiterlesen

Die wichtigste Frage im Leben

Die wichtigste Frage in unserem Leben Jeder Mann und jede Frau möchten ein sorgenloses, glückliches und unkompliziertes Leben. Jemanden lieben, gigantischen Sex und eine phantastische Beziehung, perfekt aussehen, genug Geld verdienen, respektiert und bewundert werden. Das will jeder – und ich finde, da ist nichts dagegen einzuwenden – dafür bin ich auch zu haben. Wenn … weiterlesen

Was hält uns zurück ?

Was hält uns zurück? Gibt es irgendetwas, irrelevant ob klein oder gross, was Sie ändern möchten? Eine neue Geschäftsidee umsetzen, den Job ändern, eine Beziehung ändern, mehr Sport treiben oder einfach mehr Balance im Leben haben? Was immer wir ändern wollen, was hält uns dabei zurück? Es ist nicht das fehlende Geld, zu wenig Willensstärke … weiterlesen

Den Gefühlen trauen ?

Den Gefühlen trauen? Auf jeden Fall, zumindest wenn man die Hand über die brennende Kerze hält. Und wie sieht es mit den anderen Gefühlen aus, der Wut, dem Ärger, der Angst, der Traurigkeit, der Verachtung, dem Ekel, der Freude, den Schuldgefühlen, den Schamgefühlen, dem Selbstwertgefühl; den Liebesgefühlen, den Minderwertigkeitsgefühlen, den Lustgefühlen, dem Mitgefühl, dem Bauchgefühl, … weiterlesen

Grundwerte

Bausteine des Glücks Michael war frustriert. Seine Arbeit befriedigte ihn zwar, aber seit über zwei Jahren wartete er auf die Ernennung zum Partner in der Kanzlei. Seine Tochter, gerade drei Jahre alt, sah er nur am Wochenende, welches er dringend zur Erholung brauchte. Am liebsten stieg er aufs Mountainbike, zumindest bei adäquatem Wetter. Letzte Woche war … weiterlesen

Die 4 Kardinalfehler

Die 4 Kardinalfehler „Eines aber solltest du niemals vergessen“, fügte er mit ernstem Gesicht hinzu, und verbannte eine Haarsträhne aus ihrer Stirn, „es gibt einen Fehler, der das Monster unter allen Fehlern ist.“ „Oh“, schaute sie ihn mit grossen dunklen Augen fragend an. „Das ist ein ganz böser Fehler! Grossvater hat ihn „Kardinalfehler“ genannt.“ „Ein … weiterlesen

Anleitung zum Umgang mit negativen Emotionen

Anleitung zum Umgang mit negativen Emotionen Es ist sehr früh am Morgen. Gerade aus dem Bett, als erstes einen Blick aus dem Fenster: Die Sonne steht knapp über dem Horizont, wärmt bereits und ausser dem Morgendunst keine Wolke am Himmel zu sehen. „Wow, das wird ein wunderbarer Tag heute!“ Dann frage ich mich: Ist das … weiterlesen

Kritik elegant annehmen

      Feedback oder Kritik? „Ich weiss nicht, was ich gesagt habe, bevor ich die Antwort meines Gegenübers gehört habe.“ Paul Watzlawick Feedback ist eine Gesprächsform, die aus zwei Komponenten besteht: dem „Geben“ und dem „Empfangen“. Es geht darum, anderen zu sagen, wie ich sie sehe, beziehungsweise zu lernen, wie andere mich sehen. Rückmeldungen, … weiterlesen

Weniger reden und die Ampelmethode

Weniger reden Kennen Sie jemanden, der einfach zu viel spricht? Kennen Sie das Gefühl, wenn der andere überhaupt nicht mehr aufhört? Als ob es Sie wirklich interessiert, warum Ihr Gegenüber die drei Gartenzwerge im Vorgarten so niedlich findet. Insgesamt ist es mit dem Sprechen so eine Sache. Wir kommen zur Tür herein und teilen unserem … weiterlesen

Komfortzone verlassen

Komfortzone verlassen Ich kenne Sie nicht und jene, die mich persönlich kennen, kenne ich auch nicht wirklich. Im Prinzip kenne ich ja kaum mich selbst richtig. Wir sind verschieden, haben unterschiedliche Meinungen, Erfahrungen, Ideen und Gedanken. Eines haben wir jedoch alle gemeinsam: wir wollen uns entwickeln und wachsen. Kein Wachstum ist Stillstand. Uns weiter zu … weiterlesen

Entscheidungsfehler

Photo: Wesleyan University Entscheidungsfehler Jeden Tag treffen wir Entscheidungen und wir möchten wissen, was das Richtige ist. In der Tat, wenn uns tatsächlich jemand sagen könnte, was jederzeit das Richtige wäre, dann wäre das Leben so viel einfacher. Entscheidungen, die wir treffen, hängen von unserer aktuellen Verfassung ab. So manche Entscheidung, die spät am Abend … weiterlesen

Gans gut …

Gans gut … —————————- „…der Weihnachtstisch ist öd und leer, die Kinder glotzen blöd umher. Da lässt der Vater einen krachen, die Kinder fangen an zu lachen und so kann man mit kleinen Dingen grosse Freude bringen.“ —————————- Oh du selige und fröhliche Weihnachtszeit! Eine Zeit, die uns verbindet und uns erinnert an: schöne und … weiterlesen

Überzeugung ist …

Überzeugung ist… … das Vertrauen in die grundlegende Richtigkeit der eigenen Ideen und Anschauungen. Die eigene Überzeugung ist sehr stabil in unserem Kopf, insbesondere träge gegenüber Veränderung. Was wir glauben, ist, dass wenn uns etwas grundlegend überzeugt, diese Überzeugung wahr ist und der Realität entspricht. Limitierende Ansichten, begrenzende Überzeugungen (Engl. limiting beliefs) haben ihre Ursache … weiterlesen

Wissensfehler …

Photo: Jason Ganwich Wissensfehler E = h*f, h ist das Plancksche Wirkungsquantum und f steht für die Frequenz. Das war die Grundlage des Welle-Teilchen-Dualismus. Für das Plancksche Wirkungsquantum (Planck-Konstante) erhielt Max Planck 1919 den Nobelpreis für Physik des Jahres 1918. Daraufhin ging Max Planck in ganz Deutschland auf Tour und hielt immer denselben Vortrag über … weiterlesen

Leitfaden zum Trübsal …

Die Geschichte mit dem Hammer Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommen ihm Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüsste er mich nur so flüchtig. Vielleicht war … weiterlesen

Die Qualität …

Die Qualität…   der Fragen bestimmt die Qualität der Antworten.   „Sie hat mich geschlagen…“ „Oh – wo?“ „Zuhause…“ „Wann“ „Am Samstagabend…“ „Warum?“ „Einfach überraschend – ein Zug, den ich von ihr nicht kannte…“ „Wie?“ „Einfach rücksichtslos, ohne Vorwarnung…   Nein, nein, es geht nicht um häusliche Gewalt, hatte Ingrid ihren Mann doch nur im … weiterlesen

Taxi Fahrer …

Taxi Fahrer… …in London haben beweisbar mehr graue Hirnzellen im Hippocampus als der Normalbürger, müssen sie sich doch nachweislich 25.000 Strassen und 20.000 Sehenswürdigkeiten merken können. Das menschliche Hirn bleibt auch im Erwachsenenalter formbar und passt sich an, wenn wir Neues lernen. Der Fahrgast teilt dem Chauffeur mit, wo er hin will und der bringt … weiterlesen