Um 4 Uhr morgens

Um 4 Uhr morgens

habe ich die heutige SMSS geschrieben. Nun, Sie werden sich fragen, warum? Ich antworte, ist Ihnen noch nicht aufgefallen, dass 4 Uhr morgens so etwas wie eine Art heilige Zeit ist. Bedeutet es doch, dass man zur sogenannt „schlimmsten Zeit des Tages“ wach ist. 4 Uhr morgens, eine Zeit für Unangenehmes, Missgeschicke und Sehnsüchte. Eine…

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Sein, oder nicht?

  Über die Jahre wurde Aufmerksamkeit umfangreich erforscht, weit über den Bereich der Wachsamkeit hinaus. Die Fähigkeit, aufmerksam zu sein, so die Erkenntnis, bestimmt, wie wir bestimmte Aufgaben erledigen. Ist sie eingeschränkt, schneiden wir schlecht ab; ist sie besser ausgebildet, erbringen wir gute Leistungen. Unsere Lebensgewandtheit hängt von dieser subtilen Fähigkeit ab. Produziert wird sie…

Augenblick

Nun, das ist so. Bis zum 14. August habe ich meine Schreib-Auszeit. Aber so ein kleines Häppchen passt ja vielleicht doch noch in die Inbox, dachte ich, als ich diese Woche Gary Kellers und Jay Papasans Buch „The ONE Thing“  las. Der in der Physik kürzeste Zeitraum von Bedeutung ist die nach Max Planck benannte…

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Geistesblick

Nun, das ist so. Bis zum 14. August habe ich meine Schreib-Auszeit. Aber so ein kleines Häppchen passt ja vielleicht doch noch in die Inbox, dachte ich, als mir diese Woche Douglas Hofstadters und Daniel Dennetts Buch „The Minds I“  unter die Finger kam. Gerade vom Mars zurück. Nasa hat mich aufgepickt, ohne mich als…

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Durchblick

Nun, das ist so. Bis 14. August habe ich meine Schreib-Aus-Zeit. Aber so ein kleines Häppchen passt ja vielleicht doch noch in die Inbox, dachte ich, als ich diese Woche Shawn Achors Buch  „The Happiness Advantage“  las. Wir alle haben wahrscheinlich die Geschichte von den zwei Schuhverkäufern gehört, die zu Beginn des letzten Jahrhunderts nach…

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Uhrlaub

Es war einmal ein Grossvater, in dem Fall meiner, der versuchte, mir übers Wochenende, Zeit beizubringen, im Besondern, wie spät es ist. Er hatte dafür eine Uhr auf einen etwas stärkeren Karton aufgezeichnet und zwei rote Zeiger montiert. Die Zeiger waren mit einem Reissnagel auf einem auf der Rückseite des Kartons befindlichen Korken fixiert und…

PR-Abteilung Hirn
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PR-Abteilung Hirn

Der Begriff Public Relations (PR) wurde erstmals 1882 an der Yale University (USA) verwendet. Da es keine exakte deutsche Entsprechung gibt, wird in Wissenschaft und Praxis in der Regel der englische Begriff verwendet. Die deutsche Bezeichnung Öffentlichkeitsarbeit, die 1917 aufkam, entspricht am ehesten. „PR ist die Kunst, durch das gesprochene oder gedruckte Wort, durch Handlungen…

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Warum Vorsätze scheitern…

…und was wir dagegen tun können Ich will es nicht glauben, aber es ist bereits  Juli: das halbe Jahr schon wieder vorbei. Welche meiner Vorsätze habe ich dieses Jahr eingehalten? Wer hat gewonnen, ich oder mein innerer Schweinehund? Ein paar Dinge habe ich ja umgesetzt, aber dann, die Rückfallquote war hoch. Wenigstens ein bisschen etwas…

Es gibt nur 6 Grundbedürfnisse…

Was ist (sind) unser(e) Motiv(e) für Aktion? (Nicht zu verwechseln mit Aktivität.) Was ist die Energie, die Kraft, die uns heute vorwärts bringt? Ist es die gleiche wie vor 10 Jahren? Ist da das gleiche Muster? Tun wir es aus Routine, folgen wir der Macht des Autopiloten? Aber wer bedient den Autopiloten? James Dean, in Sinne von „….denn…

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Zwiefältigkeit in der Sprache

Zwiefältigkeit in der Sprache Veränderung an einem selbst ist ohne Ambivalenz (Deutsch: Zwiespältigkeit) kaum möglich. Oft ist Ambivalenz in der Tat der erste Schritt zur Veränderung. Ambivalenz beinhaltet simultan zwei sich widersprechende Motivationen und kann deshalb als unbequem erfahren werden. Stellen Sie sich eine Frau vor, die zwischen zwei Liebhabern hin- und hergerissen ist oder…

Tanzen auf drei Hochzeiten…
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Tanzen auf drei Hochzeiten…

…und jeweils der Hauptdarsteller sein. Es geht um unsere drei Ehen, die wir versuchen unter einen Hut zu bringen. Ich meine nicht hintereinander, sondern simultan. Ein paar Worte zum Thema Ehe. Obwohl wir zuallererst beim Wort Ehe an eine verbindliche, staatlich und wer will kirchlich akzeptierte und hoffentlich verpflichtende Beziehung zwischen zwei Menschen denken, sind…

Über- oder unterbewertet?
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Über- oder unterbewertet?

Im Prinzip scheint mir, dass wir gelegentlich Unwichtigkeiten überbewerten und manche wichtige Dinge im Leben, nämlich jene, die etwas bewirken würden, unterbewerten. Eine kleine Auswahl: „In allen unwichtigen Dingen ist Stil, nicht Aufrichtigkeit, das Wesentliche. In allen wichtigen Dingen ist Stil, nicht Aufrichtigkeit, das Wesentliche.“ (Oscar Wilde)   Überbewertet: Beschäftigt sein. Unterbewertet: Auf eine Sache…

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Warum ich alles falsch sehe?

Albert Einstein war ein schlechter Schüler. Auf seinem Zeugnis standen fünf Sechsen, wobei die Sechs in der Schweiz die beste zu erreichende Note ist. Das Einstein ein schlechter Schüler war, ist ein Gerücht: Es beruht auf Einsteins erstem Biographen, der das Schweizer Benotungssystem mit dem deutschen verwechselte. Stiere reagieren äusserst heftig auf rote Farbe. Stiere…

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Sich selbst befreien

Albert Einstein bekam 1950 einen Brief von einem Rabbi (dieser Brief wurde Jahre später in The New York Times sowie in der New York Post, jeweils 1972, zitiert), der eine seiner beiden Töchter bei einem Unfall verloren hatte. Der Rabbi fragte, welche Weisheit er seiner verbleibenden Tochter anbieten könne, die um ihre Schwester trauerte. Einsteins…

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Die wichtigste Frage im Leben

Die wichtigste Frage in unserem Leben Jeder Mann und jede Frau möchten ein sorgenloses, glückliches und unkompliziertes Leben. Jemanden lieben, gigantischen Sex und eine phantastische Beziehung, perfekt aussehen, genug Geld verdienen, respektiert und bewundert werden. Das will jeder – und ich finde, da ist nichts dagegen einzuwenden – dafür bin ich auch zu haben. Wenn…

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Was hält uns zurück ?

Was hält uns zurück? Gibt es irgendetwas, irrelevant ob klein oder gross, was Sie ändern möchten? Eine neue Geschäftsidee umsetzen, den Job ändern, eine Beziehung ändern, mehr Sport treiben oder einfach mehr Balance im Leben haben? Was immer wir ändern wollen, was hält uns dabei zurück? Es ist nicht das fehlende Geld, zu wenig Willensstärke…

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Den Gefühlen trauen ?

Den Gefühlen trauen? Auf jeden Fall, zumindest wenn man die Hand über die brennende Kerze hält. Und wie sieht es mit den anderen Gefühlen aus, der Wut, dem Ärger, der Angst, der Traurigkeit, der Verachtung, dem Ekel, der Freude, den Schuldgefühlen, den Schamgefühlen, dem Selbstwertgefühl; den Liebesgefühlen, den Minderwertigkeitsgefühlen, den Lustgefühlen, dem Mitgefühl, dem Bauchgefühl,…

Grundwerte

Bausteine des Glücks Michael war frustriert. Seine Arbeit befriedigte ihn zwar, aber seit über zwei Jahren wartete er auf die Ernennung zum Partner in der Kanzlei. Seine Tochter, gerade drei Jahre alt, sah er nur am Wochenende, welches er dringend zur Erholung brauchte. Am liebsten stieg er aufs Mountainbike, zumindest bei adäquatem Wetter. Letzte Woche war…

Und immer wieder die Zeit
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Und immer wieder die Zeit

„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“ Lucius Annaeus Seneca († 65 n. Chr.) Frühjahr 1905: Der junge Albert Einstein sitzt erschöpft an seinem Schreibtisch im Berner Patentamt. In den Händen hält er zwanzig Seiten mit seiner neuen Theorie der Zeit, der Relativitätstheorie….

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Die 4 Kardinalfehler

Die 4 Kardinalfehler „Eines aber solltest du niemals vergessen“, fügte er mit ernstem Gesicht hinzu, und verbannte eine Haarsträhne aus ihrer Stirn, „es gibt einen Fehler, der das Monster unter allen Fehlern ist.“ „Oh“, schaute sie ihn mit grossen dunklen Augen fragend an. „Das ist ein ganz böser Fehler! Grossvater hat ihn „Kardinalfehler“ genannt.“ „Ein…

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Anleitung zum Umgang mit negativen Emotionen

Es ist sehr früh am Morgen. Gerade aus dem Bett, als erstes einen Blick aus dem Fenster: Die Sonne steht knapp über dem Horizont, wärmt bereits und ausser dem Morgendunst keine Wolke am Himmel zu sehen. „Wow, das wird ein wunderbarer Tag heute!“ Dann frage ich mich: Ist das jetzt ein Gefühl, das ich habe…

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Kritik elegant annehmen

Feedback oder Kritik? „Ich weiss nicht, was ich gesagt habe, bevor ich die Antwort meines Gegenübers gehört habe.“ Paul Watzlawick Feedback ist eine Gesprächsform, die aus zwei Komponenten besteht: dem „Geben“ und dem „Empfangen“. Es geht darum, anderen zu sagen, wie ich sie sehe, beziehungsweise zu lernen, wie andere mich sehen. Rückmeldungen, Meinungen und Bewertungen…

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Weniger reden und die Ampelmethode

Weniger reden Kennen Sie jemanden, der einfach zu viel spricht? Kennen Sie das Gefühl, wenn der andere überhaupt nicht mehr aufhört? Als ob es Sie wirklich interessiert, warum Ihr Gegenüber die drei Gartenzwerge im Vorgarten so niedlich findet. Insgesamt ist es mit dem Sprechen so eine Sache. Wir kommen zur Tür herein und teilen unserem…

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Komfortzone verlassen

Komfortzone verlassen Ich kenne Sie nicht und jene, die mich persönlich kennen, kenne ich auch nicht wirklich. Im Prinzip kenne ich ja kaum mich selbst richtig. Wir sind verschieden, haben unterschiedliche Meinungen, Erfahrungen, Ideen und Gedanken. Eines haben wir jedoch alle gemeinsam: wir wollen uns entwickeln und wachsen. Kein Wachstum ist Stillstand. Uns weiter zu…

Mythen des Lebens
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Mythen des Lebens

Mythen des Lebens Da kennen wir zumindest zwei in den Schweizer Alpen. Den Grossen- und den Kleinen Mythen. Im Bergrestaurant auf dem Grossen gibt es einen Stammtisch, der für den Hunderterclub reserviert ist. Mitglied kann nur werden, wer die steilen 500 Höhenmeter von der Holzegg mindestens einmal innerhalb eines Jahres hundertmal durchstiegen hat. Im Leben…

Entscheidungsfehler
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Entscheidungsfehler

Photo: Wesleyan University Entscheidungsfehler Jeden Tag treffen wir Entscheidungen und wir möchten wissen, was das Richtige ist. In der Tat, wenn uns tatsächlich jemand sagen könnte, was jederzeit das Richtige wäre, dann wäre das Leben so viel einfacher. Entscheidungen, die wir treffen, hängen von unserer aktuellen Verfassung ab. So manche Entscheidung, die spät am Abend…

Vorsätze
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Vorsätze

Alle Jahre wieder – oder wie sagt der Volksmund: „Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen.“ Der Jahresbeginn bietet sich als symbolischer Neubeginn an. Das alte Jahr ist vorbei, Probleme und Laster sind hinter uns. Im neuen Jahr soll alles anders und vor allem besser werden. Die Liste ist lang und die üblichen…

Gans gut …
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Gans gut …

Gans gut … —————————- „…der Weihnachtstisch ist öd und leer, die Kinder glotzen blöd umher. Da lässt der Vater einen krachen, die Kinder fangen an zu lachen und so kann man mit kleinen Dingen grosse Freude bringen.“ —————————- Oh du selige und fröhliche Weihnachtszeit! Eine Zeit, die uns verbindet und uns erinnert an: schöne und…

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Überzeugung ist …

Überzeugung ist… … das Vertrauen in die grundlegende Richtigkeit der eigenen Ideen und Anschauungen. Die eigene Überzeugung ist sehr stabil in unserem Kopf, insbesondere träge gegenüber Veränderung. Was wir glauben, ist, dass wenn uns etwas grundlegend überzeugt, diese Überzeugung wahr ist und der Realität entspricht. Limitierende Ansichten, begrenzende Überzeugungen (Engl. limiting beliefs) haben ihre Ursache…

Wer sind Sie?
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Wer sind Sie?

Wer sind Sie?* Einer der grossen Meister in der Yoga Tradition, Ramana Maharschi (1879-1950), war der Meinung, dass wichtiger als Bücher zu lesen, den inneren Frieden zu finden, tagelang zu meditieren oder Inspiration zu finden, sei, sich immer wieder folgende Fragen zu stellen: Wer bin ich? Wer sieht, wenn ich sehe? Wer hört, wenn ich…

Wissensfehler …
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Wissensfehler …

Photo: Jason Ganwich E = h*f, h ist das Plancksche Wirkungsquantum und f steht für die Frequenz. Das war die Grundlage des Welle-Teilchen-Dualismus. Für das Plancksche Wirkungsquantum (Planck-Konstante) erhielt Max Planck 1919 den Nobelpreis für Physik des Jahres 1918. Daraufhin ging Max Planck in ganz Deutschland auf Tour und hielt immer denselben Vortrag über die…

Leitfaden zum Trübsal …
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Leitfaden zum Trübsal …

Die Geschichte mit dem Hammer Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommen ihm Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüsste er mich nur so flüchtig. Vielleicht war…

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Die Qualität …

Die Qualität…   der Fragen bestimmt die Qualität der Antworten.   „Sie hat mich geschlagen…“ „Oh – wo?“ „Zuhause…“ „Wann“ „Am Samstagabend…“ „Warum?“ „Einfach überraschend – ein Zug, den ich von ihr nicht kannte…“ „Wie?“ „Einfach rücksichtslos, ohne Vorwarnung…   Nein, nein, es geht nicht um häusliche Gewalt, hatte Ingrid ihren Mann doch nur im…

Taxi Fahrer …
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Taxi Fahrer …

Taxi Fahrer… …in London haben beweisbar mehr graue Hirnzellen im Hippocampus als der Normalbürger, müssen sie sich doch nachweislich 25.000 Strassen und 20.000 Sehenswürdigkeiten merken können. Das menschliche Hirn bleibt auch im Erwachsenenalter formbar und passt sich an, wenn wir Neues lernen. Der Fahrgast teilt dem Chauffeur mit, wo er hin will und der bringt…

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Entscheidungen treffen…

Entscheidungen treffen…   …und die Freiheit leben, die wir haben   Die berufstätige, erwachsene Person trifft im Schnitt circa 12 Entscheidungen vor 9.00 Uhr. Aufstehen oder Snooze? Was ziehe ich heute an? Eier oder Müsli zum Frühstück? Es ist Teil des Menschseins, bewusste und unbewusste Entscheidungen zu treffen. Manche mit kurzfristigem Effekt und andere mit…

Der Bauch …
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Der Bauch …

Der Bauch …   … in unseren Köpfen: Ökonomen und Wissenschaftler haben lange geglaubt, dass die Menschen logische, wohlüberlegte und rationale Entscheidungen treffen. In den letzten zwei Dekaden haben Neurowissenschaftler jedoch eine ganze Reihe von mentalen Ungereimtheiten und Fehlern entdeckt, die unbewusst in unserem Hirn entstehen und uns entscheiden lassen. Eine einfache Aufgabe: Ein Schläger…

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46,9 Prozent

 … unserer Wachzeit denken wir, gemäss einer Harvard Studie, an Dinge, die mit dem, was wir gerade machen, nichts zu tun haben. Die Gedanken wandern in die Zukunft oder projizieren ungelöste Dinge aus der Vergangenheit in die Gegenwart. Das menschliche Gehirn streift umher und ein umherschweifender Verstand ist ein unglücklicher Verstand, so die Harvard-Wissenschaftler Matthew…

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Tun oder Nichttun

Tun, oder Nichttun “I liebe Deadlines,” sagte einst Douglas Adams (englischer Autor von „The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“). “Ich liebe das zischende Geräusch, wenn sie an mir vorbei sausen.” Wir wollen eine Aufgabe erledigen und doch verschieben wir sie auf morgen. Manchmal, weil uns die Aufgaben nicht wichtig genug sind und andere schieben wir,…

Glückliche Goldfische…
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Glückliche Goldfische…

Glückliche Goldfische … … leben vor allem in Monza (Italien). In 2004 hat der damalige Bürgermeister Giampetro Mosca mit den Worten: „Ein Fisch in einem runden Glas  hat eine gestörte Sicht der Realität und leidet sehr darunter“, das Gesetz eingeführt, dass Goldfische nur in rechteckigen Aquarien gehalten werden dürfen. Kein Wort über die etwas einseitige…

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Die Macht des Autopiloten

Christinas Handgriffe morgens auf dem Bahnsteig: Sie denkt nicht darüber nach, wenn sie in ihre Jackentasche greift, das Päckchen herausholt, die Zigarette anzündet und am Filter zieht. Erst beim Ausatmen, wenn sie in die Glut an dem mickrigen Stängelchen schaut und realisiert, dass sie frierend in der Raucherecke steht, denkt sie, dass sie das eigentlich…

„Oh nein,
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„Oh nein,

ich kann mich nicht an ihren Namen erinnern. Wie heisst sie denn? Scheibenkleister, sie hat mich gesehen und kommt auf mich zu. War es …Christine…Sabine? Vorgestern wurden wir uns vorgestellt. Was ist los mit mir? Das wird peinlich!“ So und ähnlich laufen manche Monologe im Kopf ab. Aus dem Nichts tauchen sie auf. Wir haben…

Haben oder nehmen?
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Haben oder nehmen?

Als das Oracle in Delphi Sokrates zur weisesten Person in Griechenland erklärte, sagte er: „ich weiss, dass ich nicht weiss“ Sokrates wusste nicht nur, dass er wenig wusste, er wusste auch, wie viel weniger andere wussten. So machte er es zu seiner Mission, seinen Mitbürgern die Kunst des Hinterfragens näher zu bringen. Um dies (ohne…

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Wir sind kreativ…

Pfannenstiel, 30 August 2015, 06.45 Uhr Im Leben reagieren wir oder wir kreieren. Kreation und Reaktion sind Anagramme. Beide Worte bestehen aus den gleichen Buchstaben. Vielleicht ist das der Grund, weshalb wir so einfach von dem einem in das andere wechseln? Die langen blonden Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden, sass die 7jährige Anna in sich…

Herr Feuerkopf
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Herr Feuerkopf

…ist uns besser bekannt als Pyrrhus, Sohn der zweiten Cousine von Alexander dem Grossen. Siege sind nach ihm benannt. Ein Kämpfer und Stratege. Im Moment strich er sich durch seinen fast weissen Bart. Gerade hatte Cineas, der Beste seiner Berater (sein Coach) das Gespräch auf die Römer gebracht mit der Frage: „Die Römer, Sire, man…

Stress lieben …
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Stress lieben …

Stress lieben, …   … damit Sie länger und gesünder leben. Stress bezeichnet durch spezifische äussere Stimuli (Stressoren) hervorgerufene 1. psychische und physische Reaktion bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen, und 2. die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.   „Stress: Alles, was nicht Kaffeepause ist.“ Unbekannt „Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig…

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Der beste Tag

Der beste Tag Ihres Lebens, … …behaupte ich, ist heute. Alleine, dass Sie diese Zeilen lesen ist „good news“: Denn Sie sind heute Morgen aufgewacht. Sie sind in guter Stimmung im Vergleich zu den 76.712 Menschen, die letzte Nacht aufgehört haben zu atmen.   „Deine gesamte Vergangenheit ist nur eine Geburt des heutigen Tages.“ Antoine…

Was erwarten Sie?

    Wir haben Erwartungen. Erwartungen an das Leben, wie es sein sollte und wie die anderen sich verhalten müssten. Wenn Erwartungen nicht erfüllt werden, dann sind wir enttäuscht, frustriert und verärgert. Warum ticken die anderen nicht so wie wir?   „Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders als man glaubt.“ Wilhelm Busch „Null Erwartungen,…

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Achtsamkeit im Dialog

Achtsamkeit im Dialog  Für manche Menschen bedeutet zuhören, darauf zu warten, dass der andere Luft holt, um dann mit „das erinnert mich an…“ zur Unterhaltung „beizutragen“. „Mehr zu hören, als zu reden – solches lehrt uns die Natur: Sie versah uns mit zwei Ohren, doch mit einer Zunge nur.“ Gottfried Keller „Wenn Menschen reden, höre…

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Fehler lieben

  Ich habe viele Fehler in meinem Leben gemacht. Oft denke ich, ich habe sie schon alle ausprobiert, aber in Wahrheit, fast jeden Tag, kommen neue dazu. Gelernt habe ich bis heute: Wenn ich meine(n) Fehler nicht korrigiert habe, dann kamen weitere hinzu. Zwei Taktiken helfen mir: Erstens, akzeptieren, dass ich einen Fehler gemacht habe….

Reiz und Reaktion
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Reiz und Reaktion

Wir sind, was wir denken Wir leben in einer komplexen, oftmals negativen Welt. Unsere Tage sind geprägt durch die (meist) schlechten Nachrichten in Zeitung, Radio und Fernsehen. Es überrascht nicht, dass viele von uns mit ständigem Stirnrunzeln den Tag meistern, dabei die schönen Dinge übersehen und der Optimismus die zweite Geige spielt. „Wenn du erkennen…

Was ist Life Coaching
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Was ist Life Coaching

  Leichter Nebel schwebt über der Landschaft. Es ist eine besondere Stimmung, ein Wohlbehagen, alles rötlich eingefärbt. Stefanie mag diese Empfindung am Morgen. Ihr Mann hat die Kinder, Anna und Johannes nach dem Frühstück in die Schule gebracht. Heute geniesst sie einen Tag Urlaub, muss die Kinder nicht auf ihrem Weg zur Arbeit abliefern. Zeit zum…

Stress Management

Stress Management

Stress bedarf einer sinnlichen Wahrnehmung  Wir alle fühlen Stress in unserem Leben, und es ist weder möglich, noch sinnvoll, zu versuchen ihn auszurotten. In der Tat, der Stress ist nicht das Problem, egal wie sehr wir glauben, dass wir darunter leiden. Das wirkliche Problem ist, dass wir unserem Körper zu wenig Zeit zum Erholen geben. …

Die Komfortzone

Die Komfortzone

  Stellen Sie sich vor, wir sind in einer Gym (schöner Parkettboden) und die Sonne scheint angenehm durch die riesige Fensterwand. Vor Ihnen auf dem Parkett liegt ein Stahlträger, 10 Meter lang, 20 cm breit und 10 cm hoch. Top, die Wette gilt. Ich biete Ihnen 50 Euro, CHF oder $ wenn Sie in der…

Woran glauben Sie?
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Woran glauben Sie?

An sich selbst glauben ist die Voraussetzung, um aussergewöhnliche und ehrgeizige Ziele zu erreichen. Wenn Sie nicht glauben, es zu schaffen, dann werden Sie es höchstwahrscheinlich weder anpacken noch erreichen. Sie können jedoch aussergewöhnliche Dinge erreichen – wenn Sie daran glauben; selbst dann, wenn Sie Zweifel haben, ob es machbar ist. Glauben versetzt Berge. Am…