Beziehung

AKLA und GUK

Was oder wer ist es, das in uns flucht, raunzt, schubst, Scheibenkleister (oder die Kurzform davon) brüllt und drängelt? Warum wechseln wir im Stadtverkehr auch dann ständig die Spur, wenn wir es nicht eilig haben? Warum die Lifttür nicht nochmal öffnen, wenn jemand angeeilt kommt? Von dem lichthupengeilen Zeitgenossen, der schon beinahe in meinem Kofferraum …

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Täglich schenken

Manchmal braucht es ein Geschenk. Bei Hochzeiten recht einfach: Da klickt man im Internet auf der Hochzeits-Homepage-Wunschliste oder holt sich im Netz die Inspiration – zum Beispiel den vergoldeten Sparschäler für die Neuvermählten. Bei Geburtstagen werden die Geschenke nach Alter ausgewählt. Immer wieder gefragt sind die Edel-Fresskörbe für die älteren Semester, mit Popcorn, weisser Trüffel …

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Modi Operandi…

Bild: Delphi – wiki common …haben wir alle. Wir haben eine Art des Handelns oder eine Art der Durchführung bei unseren Tatorten. In der Kriminalistik wird als Modus Operandi (MO) die Methodik verstanden, die der Täter zur erfolgreichen Verwirklichung seines Zieles oder der Verdunklung seiner Tat benötigt. Die Wahrscheinlichkeit, zwei Menschen mit dem gleichen Fingerabdruck …

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Den Wert schätzen

Photo by Nathan Dumlao on Unsplash Heute kennt man von allem den Preis, von nichts den Wert. Oscar Wilde, Lady Windermeres Fächer III Zu Beginn einer Coaching-Beziehung taucht immer die Frage auf: “Was und welches Ergebnis willst du mit dem Coaching erreichen?” Coaching ist ziel- und lösungsorientiert. Die kürzeste Variante dieser Frage ist: „Was willst …

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Ziehe meine Schuhe an

Bild: qz.com Bevor Du urteilen kannst über mich oder mein Leben, ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg, durchlaufe die Straßen, Berge und Täler, fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude. Durchlaufe die Jahre, die ich ging, stolpere über jeden Stein, über den ich gestolpert bin, stehe immer wieder auf und gehe …

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Den Wert schätzen

Bild: Markus Spiske – unsplash Wirklich zu leben ist das Kostbarste auf der Welt. Die meisten Menschen existieren bloss, sonst nichts. Oscar Wilde Bei Mehrwert fällt einem sofort die MwSt. ein – die schafft aber kaum mehr Wert. Wie unseren Wert messen? Wenn wir unseren Wert, was für uns wertvoll ist, nicht messen, dann, so …

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Zwei Quantensprünge (Teil II)

Bild: Phil Coffman – unsplash Im ersten Teil fanden Sie Gedanken zu „Macht der Wahl“ als ersten mentalen Quantensprung mit den Themen Verantwortlichkeit und der immer vorhandenen Wahlmöglichkeit, die in Stephen Coveys Zitat konzentriert auf den Punkt gebracht ist: Ich bin nicht das Produkt meiner Umstände. Ich bin das Produkt meiner Entscheidungen. Stephen Covey fasst …

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Wider die Gedankenlosigkeit (Teil II)

Bild: Charles Deluvio – unsplash (Teil 1 finden Sie hier) Im Teil 1 finden Sie ein paar bemerkenswerte Fakten über die Fähigkeiten unseres Geistes, insbesondere die Ergebnisse von Dr. Ellen Langer und ihren Experimenten. Wohlgemerkt, der Inhalt dieses Artikels will nicht verwechselt werden mit „The Secret“, dem (angeblichen) Gesetz „Law of Abundance“, dem sich sogar …

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Grateful Life

Foto: Luke Palmer Was haben die Songs „Cassidy“, „Mexicali Blues“ und „Black-Throated-Wind“ gemeinsam? Ja genau, alles Songs von der Musikgruppe „Grateful Dead“. Sie haben noch etwas gemeinsam, Perry Barlow schrieb die Texte zusammen mit Weir. Und, wir verdanken Perry Barlow, dem Gründungsmitglied der „Electronic Frontier Foundation“ unter anderem, dass E-Mails denselben Schutz von Privatsphäre geniessen, …

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Rückwärts füttern

Alles, was sie hier sehen verdanke ich Spaghetti. Sophia Loren Die Headline ist uns besser als Feedback bekannt. Offiziell lieben wir Feedback, nicht nur weil es zum guten Ton gehört, sondern auch, weil wir es benötigen, um uns weiter zu entwickeln. Lernen funktioniert am Besten mit direktem Feedback. Ohne Feedback läuft gar nichts – und …

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Wider die Unachtsamkeit. Wir sind sonderbar.

Ich denke, wir sind uns darüber einig, Achtsamkeit ist von Vorteil. Achtsamkeit hilft unter vielem anderen, weitaus wohltuender zuzuhören, weniger zu essen und sich selbst besser kennenzulernen. Achtsamkeit unterstützt auch, Impulsen nicht gleich nachzugeben und die sofortige Befriedigung auf Eis zu legen. Achtsamkeit ist einfach, wenn man sich gut fühlt: Wenn wir produktiv sind, es …

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Agieren anstatt reagieren

  Sich bewusst zu werden, wann man reagiert und in welchen Situationen man agiert (in einer bestimmten/bewussten Weise handeln) ist lohnenswert. Es ist zwar eine der vielen Verhaltens(ver-)änderungen, die leichter gesagt als getan werden, aber man kann es lernen und es wird vor allem mit positiven Grundgefühlen grossartig belohnt. In einer Situation, in einer bestimmten …

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Treue zu sich selbst

Eines Tages, nach dem Mittagessen entschuldigte er sich, stand auf und sagte, er müsse jetzt den Brief eines 18-jährigen beantworten, der ihn gefragt habe: „Was ist das Wichtigste im Leben?“ Und dann fragte Hermann Hesse mich: „Was würden sie diesem jungen Mann schreiben?“ Natürlich erstarb in mir jede, überhaupt schon die Möglichkeit des Denkens in …

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Zuhören – ein Tipp

Reden ist Silber – Zuhören ist Gold. Ein Erwachsener schafft pro Minute rund 125 Worte zu sprechen. In derselben Zeit kann er 400 Wörtern zuhören (Carver, Johnson & Friedman). Lesen bildet und gefährdet die Dummheit. Was den meisten nicht bewusst ist, 85% dessen, was wir wissen, haben wir durch Zuhören gelernt. Übrigens, mit dem rechten …

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Familienkonferenz

  Mitte Siebzigerjahre, Würzburg. Ich war schon beinahe zwanzig, als ich, was ich schon immer gerne tat und heute noch gerne tue, einen Buchladen in meiner Geburtsstadt durchstöberte. Der Buchtitel „Spiele der Erwachsenen“ weckte sofort mein Interesse und als ich im Buch nach Bildern suchte, war ich bitter enttäuscht. Von wegen Bilder von Männern und …

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Subjektives Well-Being

„Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du gern Knoblauch essen“ sagt Paul Watzlawick in seinem 1983 veröffentlichten und lesenswerten Buch „Anleitung zum Unglücklichsein“[1]. Der Piper-Verlag schreibt in der Vorbemerkung zu diesem Buch: „Jeder Leser dürfte etwas von sich selbst in diesem Buch wiederfinden – nämlich seine eigene Art und Weise, den Alltag unerträglich und das …

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Sich selbst befreien

      Sich selbst befreien Albert Einstein bekam 1950 einen Brief von einem Rabbi (dieser Brief wurde Jahre später in The New York Times sowie in der New York Post, jeweils 1972, zitiert), der eine seiner beiden Töchter bei einem Unfall verloren hatte. Der Rabbi fragte, welche Weisheit er seiner verbleibenden Tochter anbieten könne, …

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Den Gefühlen trauen ?

Den Gefühlen trauen? Auf jeden Fall, zumindest wenn man die Hand über die brennende Kerze hält. Und wie sieht es mit den anderen Gefühlen aus, der Wut, dem Ärger, der Angst, der Traurigkeit, der Verachtung, dem Ekel, der Freude, den Schuldgefühlen, den Schamgefühlen, dem Selbstwertgefühl; den Liebesgefühlen, den Minderwertigkeitsgefühlen, den Lustgefühlen, dem Mitgefühl, dem Bauchgefühl, …

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Kritik elegant annehmen

Feedback oder Kritik? „Ich weiss nicht, was ich gesagt habe, bevor ich die Antwort meines Gegenübers gehört habe.“ Paul Watzlawick Feedback ist eine Gesprächsform, die aus zwei Komponenten besteht: dem „Geben“ und dem „Empfangen“. Es geht darum, anderen zu sagen, wie ich sie sehe, beziehungsweise zu lernen, wie andere mich sehen. Rückmeldungen, Meinungen und Bewertungen …

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Die Qualität …

Die Qualität…   der Fragen bestimmt die Qualität der Antworten.   „Sie hat mich geschlagen…“ „Oh – wo?“ „Zuhause…“ „Wann“ „Am Samstagabend…“ „Warum?“ „Einfach überraschend – ein Zug, den ich von ihr nicht kannte…“ „Wie?“ „Einfach rücksichtslos, ohne Vorwarnung…   Nein, nein, es geht nicht um häusliche Gewalt, hatte Ingrid ihren Mann doch nur im …

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Taxi Fahrer …

Taxi Fahrer… …in London haben beweisbar mehr graue Hirnzellen im Hippocampus als der Normalbürger, müssen sie sich doch nachweislich 25.000 Strassen und 20.000 Sehenswürdigkeiten merken können. Das menschliche Hirn bleibt auch im Erwachsenenalter formbar und passt sich an, wenn wir Neues lernen. Der Fahrgast teilt dem Chauffeur mit, wo er hin will und der bringt …

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Der Bauch …

Der Bauch …   … in unseren Köpfen: Ökonomen und Wissenschaftler haben lange geglaubt, dass die Menschen logische, wohlüberlegte und rationale Entscheidungen treffen. In den letzten zwei Dekaden haben Neurowissenschaftler jedoch eine ganze Reihe von mentalen Ungereimtheiten und Fehlern entdeckt, die unbewusst in unserem Hirn entstehen und uns entscheiden lassen. Eine einfache Aufgabe: Ein Schläger …

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Die Macht des Autopiloten

Christinas Handgriffe morgens auf dem Bahnsteig: Sie denkt nicht darüber nach, wenn sie in ihre Jackentasche greift, das Päckchen herausholt, die Zigarette anzündet und am Filter zieht. Erst beim Ausatmen, wenn sie in die Glut an dem mickrigen Stängelchen schaut und realisiert, dass sie frierend in der Raucherecke steht, denkt sie, dass sie das eigentlich …

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