Und jetzt zu etwas ganz anderem …

Erinnerst du dich an die wilden 70er Jahre? An die Zeit, als eine Gruppe britischer Komiker die Fernsehlandschaft auf den Kopf stellte?

Monty Python’s Flying Circus brachte uns nicht nur das Ministerium für alberne Gänge und tote Papageien, sondern auch den ikonischen Satz:

„And now for something completely different“.

Dieser Satz war wie ein Zauberspruch, der die Zuschauer darauf vorbereitete, dass gleich etwas Unerwartetes, Verrücktes oder völlig Absurdes passieren würde.

Er war die perfekte Überleitung von einem Sketch zum nächsten, von einer absurden Situation zur nächsten Kuriosität.

Und jetzt zu etwas ganz anderem …

Stell dir vor: Eine 90-jährige Frau, Langeweile, eine Drohne und… Rehkitze? Klingt das nicht wie der Beginn eines absurden Sketches?

Lass dich überraschen, denn diese Geschichte ist ebenso wahr wie ungewöhnlich.

Maya Aeby, 90 Jahre jung (ja, du hast richtig gelesen!), hat beschlossen, dass Langeweile im Ruhestand nichts für sie ist.

Stattdessen?

Sie wurde Drohnenpilotin! Aber nicht irgendeine Drohnenpilotin – nein, sie rettet Rehkitze! Klingt das nicht wie der Anfang eines absurden Monty Python Sketches? Ist es aber nicht!

Man stelle sich vor: Es ist 3 Uhr morgens, draußen ist es stockdunkel. Während du noch tief und fest schläfst, schwingt sich unsere Superoma Maya aus dem Bett, schnappt sich ihre Drohne und macht sich auf den Weg, um pelzige Vierbeiner zu retten.

Wenn das kein Grund zum Aufstehen ist!

Aber wie kam es dazu? Nun, alles begann an einem Silvesterabend. (Kleiner Tipp: Achte darauf, was du dir an Silvester wünschst – es könnte in Erfüllung gehen!)

Maya war einsam und gelangweilt. Doch statt in Selbstmitleid zu versinken, dachte sie sich: „Hey, warum nicht mal was Verrücktes machen?“

Und zack – schon saß sie am Computer und googelte sich durchs Internet.

Hier ist die erste Mini-Übung für dich:

Nimm dir einen Moment Zeit und überlege: Was würdest du googeln, wenn du das Gefühl hättest, du bräuchtest etwas Neues in deinem Leben?

Schreibe es auf – du wirst überrascht sein, was dabei herauskommt!

Zurück zu Maya:

Sie stieß auf den Verein Rehkitzrettung Schweiz und dachte sich: Warum nicht? Sie schrieb eine E-Mail, in der sie sich als „uralte Zwätschge“ bezeichnete. (Merke: Selbstironie öffnet Türen).

Und jetzt kommt der Clou: Acht Stunden später hatte sie eine Einladung zum Drohnenpilotenkurs in der Tasche.

Das will man sich mal vorstellen: Eine 90-Jährige sitzt zwischen lauter Technik-Nerds und lernt, wie man eine Drohne steuert. Wenn das keine Inspiration ist!

Zweite Mini-Übung:

Was ist das Verrückteste, was du dir vorstellen kannst zu lernen? Schreibe es auf und überlege, was dich davon abhält. Sind die Gründe wirklich stichhaltig?

Maya fliegt jetzt regelmäßig mit ihrer Drohne über die Felder, um Rehkitze vor dem Mähtod zu retten. Sie programmiert das Ding selbst, steuert es und lotst die Wildhüter zu den hilflosen Kleinen.

Und das alles, während man vielleicht noch nicht einmal den Wecker gehört hat!

„Es ist ein wahnsinnig gutes Gefühl, wenn man Rehe retten kann“,

sagt Maya.

Und weißt du was? Ich glaube ihr aufs Wort. Denn hier geht es nicht nur um Rehe – hier geht es darum, dass man in jedem Alter etwas bewirken kann.

Letzte Mini-Übung für heute:

Stell dir vor, du bist 90 Jahre alt und blickst auf dein Leben zurück. Was würdest du gerne sagen können, was du noch getan hast? Es ist nie zu spät anzufangen!

Maya zeigt uns allen, dass das Leben voller Überraschungen steckt – man will sie nur zulassen.

Also, liebe Zwätschge da draußen: Was ist deine Drohne? Was ist dein Rehkitz, das darauf wartet, von dir gerettet zu werden?

Denk dran: Es ist nie zu spät, neu anzufangen. Und wer weiß – vielleicht inspirierst du mit deiner nächsten verrückten Idee jemand anderen, über sich hinauszuwachsen.

In diesem Sinne: Geh raus, sei mutig und rette deine Kitze – mit oder ohne Drohne!

Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt:

And now for something completely different …“.

 

P.S.: Wenn du das nächste Mal eine Drohne über deinem Feld summen hörst, wink mal – es könnte Maya sein, die gerade dabei ist, die Welt ein bisschen besser zu machen!

Bei schönem Wetter wird Maya Aeby teilweise von fünf Bauern kontaktiert, die Ihre Felder mähen wollen.

Jeder hat zwei oder drei Felder, über die Maya Aeby dann ihre Drohne fliegen lässt und glücklich ist, wenn sie wieder ein paar Rehkitze vor dem sicheren Tod hat retten konnte.

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