Aktiv werden
Sie reden. Ich höre zu.
Sie reflektieren.
Ihr Leben ändert sich.

 

 

 

 

 

 

Was ist Coaching eigentlich?

Was tut ein Coach genau? Wie geht das? Wie läuft so eine Coaching-Session ab? Die Antworten sind vielfältig. Coaching findet sich heute in vielen Dienstleistungsangeboten vom "Ernährungs-Coach", über den "Financial-Coach" bis hin zum "Wellness-Coach". Ein Coach war, ursprünglich aus dem Englischen ausgeliehen, ein Bus- oder Taxifahrer, der seine Kunden unterstützt, von ihrem Standort auf sichere und schnelle Art zu ihrem gewählten Ziel zu gelangen. Er hat weder Einfluss auf den Startpunkt, noch definiert er das Ziel.  Der Klient ist Experte für seine Probleme und Lösungen, der Coach ist Experte für den Weg zum Finden der Lösungen. Der Coach unterstützt den Kunden dabei, individuell passende Lösungen zu (er-)finden und gibt selbst aber keine Ratschläge und Lösungen vor.

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“

Hermann Hesse

Coaching Aufgaben

Coaching lässt sich hauptsächlich über die Ergebnisse, die es erzeugt, definieren. Ein Coaching-Kunde bezahlt deshalb, weil die Gespräche für ihn nützliche Resultate bringen. Timothy Gallwey, einer der ersten grossen amerikanischen Coaches, bekannt durch sein Buch „The Inner Game“, hat die Wirkung von Coaching in drei Bereiche gegliedert:

Aufmerksamkeit

Fokus, Gedanken und Emotionen bestimmen das Verhalten. Oft fokussiert sich die Aufmerksamkeit auf das Problem oder die Herausforderung. Das ist auf der Bühne zu sehen – und der Rest liegt im dunklen Zuschauerbereich (siehe David Rocks Buch „Your Brain at Work“). Gelingt es, neue, für den Klienten nützliche Bereiche zu beleuchten und dabei Facetten, Details und Variationen auf die Bühne zu bringen, dann erweitert sich der Aufmerksamkeitsfokus von alleine. Die Bühne erscheint in neuem Licht, neue Sichtweisen und Perspektiven entstehen und der Klient geht mit einem anderen Bewusstsein, mit einer anderen Aufmerksamkeits-Fokussierung aus dem Gespräch und dies hilft bei der Lösungsfindung.

„Jeglicher Anlass sei dir für eine Aufmerksamkeit recht.“

Ovid

Optionen

Oft ist man in seinen Probleme befangen und sieht keine Möglichkeit, etwas Sinnbringendes zu unternehmen. Konkrete nächste Schritte im Umgang mit einer Situation sind kaum denkbar. Oder es ist so, dass der Kunde sich fragt, ob er denn nun eher A oder doch lieber B tun sollte – er sieht keine weiteren Optionen und weder A noch B sind wirklich befriedigend. Durch ein Coaching-Gespräch können neue Handlungs-Sichtweisen entstehen und der Klient entdeckt, dass er aus sich selbst Ideen entwickeln kann. Er erkennt, dass er seine Zukunft selber und aktiv gestalten kann, dass er nicht ein Opfer von Umständen ist und er die Wahl hat.

„Handle stets so, dass die Auswahl deiner Wahlmöglichkeiten grösser wird.“

Gregory Bateson

Selbstvertrauen

Wesentlich für den Klienten ist, dass er an Vertrauen in sich und seine eigenen Fähigkeiten gewinnt, um eine eventuell schwierige Situation zu meistern. Nur wer sich vertraut, wird Veränderungen in kleinen Schritten wagen – wird sich trauen, etwas anders zu tun als bisher und damit seine Komfortzone erweitern. Die Klienten werden sich in den Gesprächen ihrer Kompetenzen und Ressourcen bewusst. Selbstvertrauen und den eigenen Fähigkeiten trauen sind der Schlüssel für Veränderung. Potential und die eigenen Fähigkeiten wiederzuentdecken gibt Sicherheit, um konkrete Schritte in Richtung Ziel zu planen und in Angriff zu nehmen.

„Sobald du dir vertraust, sobald weisst du zu leben.“

Johann Wolfgang von Goethe

Massgearbeitete Lösungen

Der Coach unterstützt den Kunden bei der eigenverantwortlichen Erarbeitung von Lösungen. Der Kunde formuliert seine Zielsetzung und entwickelt seine Lösung – das führt zu Umsetzungserfolgen. In diesem Sinne stellt Coaching immer Hilfe zur Selbsthilfe dar, weshalb sich ein erfolgreicher Coach zunehmend selbst überflüssig macht. Erfolg ist dann erreicht, wenn der Klient im Alltag seinen Zielen näher kommt und der Coach nicht mehr gebraucht wird. Nicht der Coach bestimmt die Reise zu den Lösungen, sondern der Kunde exploriert Ziel, Optionen, Lösungen und findet den Weg dorthin. Darin unterstützt ihn der Coach und damit werden im Coaching individuelle und massgeschneiderte Lösungen entwickelt, die auch umgesetzt werden können.

Annahmen im Coaching

Grundsätze bestimmen die Art wie ein Coach handelt. Für mein Coaching gelten folgende drei zentralen Annahmen:

1. Lösungen finden, anstatt Probleme lösen

Wir alle mögen Überraschungen, doch wenn sie uns nicht passen, dann nennen wir sie Probleme. Für Probleme – das bessere Wort für mich: „Herausforderungen“ – gilt immer, dass es eine (meistens mehrere) Lösung(en) gibt. Wenn nicht, dann handelt es sich nicht um ein Problem, sondern es handelt sich um ein Faktum. Anstatt tiefgründig zu analysieren, wie lange man durch den Geburtskanal gebraucht hat, wird der Kunde mit gezieltem Hinterfragen und Interventionen unterstützt, möglichst viel über das gewünschte Ziel, mögliche Lösungen, frühere Erfolge und konkrete, machbare Schritte zu reflektieren. Es geht darum, dass der Klient aufgrund seiner Wirklichkeit, auf Grund der Basis seiner Wünsche, seiner Erfahrung und seines Wissens seine Lösungszukunft erarbeitet. „Der Lösung ist die Ursache des Problems egal!“

„Problem talk creates problems. Solution talk creates solutions.“

Steve de Shazer

2. Der Klient kennt sich selbst am Besten

Die ausgewählte und angestrebte Lösung muss zum Kunden passen, denn jegliche neue Zielerreichung bedeutet Veränderung. Der Klient ist der Experte in seiner Welt. Deshalb gibt der Coach im Normalfall keine Ratschläge oder Tipps, ausser er trägt mit der Erlaubnis des Klienten einen Mentor-Hut. Ich arbeite an dem, was der Kunde (= kundige Menschen) für wichtig erachtet und vertraue und glaube an die Ressourcen und Kompetenzen des Klienten. Der Kunde weiss genau, was die richtige Lösung für ihn ist, findet sie nur im Moment des Problem-(Herausforderung)-erlebens nicht – hat aber Erfahrung und auch kürzere oder längere Perioden erlebt, in denen er weniger oder gar keine Schwierigkeiten hatte. Welche Ressourcen wurden da aktiviert und welche passen heute, eventuell modifiziert, um die nächsten Schritte in Richtung Ziel zu unternehmen?

„Man kann einen Menschen nichts lehren. Man kann ihm
 nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“

Galileo Galilei

3. Nichtwissen hilft

Auf der Seite des Coaches hilft Nichtwissen. Der Klient engagiert nicht einen Berater, Mentor oder Consultant, sondern einen Coach. Sich Coach zu nennen ist eine Sache, Coach zu sein ist anspruchsvoll: Sich mit seinen Ratschlägen und Ideen zurückzuhalten, keine Hypothesen- oder Ursachenanalyse zu betreiben, sich nicht in den Inhalt einzumischen, keine Bewertungen vorzunehmen und sich dabei vollständig auf den Klienten einzulassen und nur den Prozess zu steuern bedingt, dass die Chemie stimmt und gegenseitiges Vertrauen besteht. Für mich ist Nichtwissen eine Coaching-Kompetenz. Das bedeutet nicht, dass ein Coach nicht über Erfahrung und Fähigkeiten im Prozesssteuern verfügen muss, gut und zwischen den Zeilen zuhört und seinem Kunden dient, sondern dass kein spezifisches Fachwissen, zum Beispiel für die Branche des Kunden, notwendig ist. Deshalb widerspricht mir in meiner Welt auch der Anspruch, dass es Spezialisten- oder Nischen-Coaches geben sollte. Für mich ist der Coaching-Prozess branchen- und problemunabhängig und immer lösungsorientiert. Im Hier und Jetzt die Weichen für die Zukunft stellen.

„Nur wer nicht alles im Griff hat, hat die Hände frei.“

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