Auszeit

Wenn dem Handy der Saft ausgeht, wird es aufgeladen. Wenn die Tankanzeige „wollen Sie zur nächsten Tankstelle fahren?“ auftaucht, dann wird demnächst getankt.

Und manchmal vergessen wir das bewusste Auftanken für unseren wichtigsten Besitz: Unseren Körper und unser Hirn, als Teil des Körpers. Während wir schlafen, erholt sich der eine oder andere oder aber leidet unter Vollmond.

Ob du liebst, was du tust, neue Herausforderungen auf dich warten oder du deinen Job hasst, du arbeitest. Auch zu leben ist ein Job. Kann schon früh beim Aufstehen recht anstrengend sein, von den anderen Verantwortlichkeiten, die es so gibt, gar nicht zu sprechen.

Wird das Leben nicht schwieriger, wenn man sich nicht eine Auszeit gönnt, um die Batterien wieder aufzuladen? Ich meine nicht den „normalen“ Urlaub und die Wochenenden, beides oftmals ausgefüllt mit Aktivitäten, die erneut Energie kosten. Nach manchem Urlaub kann man sich dann endlich bei der Arbeit wieder erholen.

Auszeit-Nehmen für mich meint, sich bewusst Zeit zu nehmen, um Nichts zu tun. Mein Verständnis für solche Auszeiten und Nichtstun beinhaltet 3 Dinge:

  1. Tun, was man wirklich tun mag:

Es gibt keine Regeln, zumindest sind mir keine bekannt, die den idealen Urlaub definieren würden. Jeder entspannt sich anders. Die einen planen den Urlaub im Stundentakt, die anderen lassen sich treiben. Bald aufstehen oder ausschlafen? Vielleicht ist der Urlaub auch erholsamer, wenn man keine Erwartungen mit in den Koffer packt.

  1. Lesen:

Bill Gates ist bekannt für seine Lese-Gewohnheiten, auch für seine „Denk-Woche“, die er sich jedes Jahr nimmt, nur um zu lesen und zu denken.

Vielleicht mal wieder lesen, denn, wie wir wissen, Lesen gefährdet die Dummheit.
 

Wir haben alle unsere Tages-, Wochen und Monatsroutinen – und meist läuft das ganz gut. So traue ich mich zu empfehlen, einen oder zwei Schritte von diesen Routinen zurückzutreten. Zwei Ergebnisse sind möglich: Du freust dich, dass du endlich wieder in deine Routinen eintauchen darfst oder du stellst gegenteilig fest, dass du „eigentlich“ nicht zurück in die Routinen willst. Dann ist es vielleicht an der Zeit, dies als Aufforderung für Veränderung zu sehen.

  1. Gelangweilt sein:

Eine meiner Lieblingstätigkeiten. Damit meine ich nicht, sich auf die Couch zu setzen und Netflix oder Konsorten zu konsumieren, damit man eben nicht gelangweilt ist. Nein, gerade bewusst Langeweile einkehren lassen und sehen, was dein Unbewusstsein (dein Freund auf der anderen Seite) dir mitteilen will. Wirkliche Langeweile, so haben Forscher herausgefunden, bringt überraschende Vorteile mit sich (Studie: 2014 und kürzlich in 2019). Hier habe ich darüber geschrieben.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich fühle, dass ich eine Pause brauche. Deshalb geht die sonntägliche E-Mail-Routine für 14 Tage in Urlaub und taucht am Sonntag, 11. August 2019 wieder auf, ausser, siehe Punkt 2 oben.

Und eine Bitte an meine treuen Leser. Um die wichtigen Fragen meiner Leser besser zu verstehen, bitte ich dich, an einer kurzen Umfrage teilzunehmen. Die 11 Fragen sind in maximal 2 Minuten beantwortet.

Hier geht es zur Umfrage...

Und

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