Wie man seine Werte findet

Stell dir vor, du stehst vor einem riesigen Schaufenster voller Lebensmodelle.

Da gibt es das Modell „Immer auf Achse“, das Modell „Geld scheffeln bis zum Umfallen“ und natürlich den Klassiker „Bloß nicht auffallen“.

Welches sind deine persönlichen Werte?

Auf zur Schatzsuche – nach deinen ganz persönlichen Werten!

Wofür stehst du?

Heute 5 Ideen, die dich inspirieren sollen. Vielleicht gefällt dir eine davon.

1. Der Wertekompass – dein innerer Polarstern

Stell dir dein Leben als Schatzsuche vor. Deine Werte sind dabei der Kompass, der dir sagt, ob du gerade in Richtung „Juhu, das fühlt sich richtig an!“

oder „Ups, falsche Abzweigung, hier riecht es nach Käsefüßen“ unterwegs bist.

Aber wie findest du diesen Kompass?

Mini-Übung:
Schließe die Augen und stell dir vor, du bekommst einen Preis für dein Lebenswerk. Was wird in der Laudatio über dich gesagt? „Du warst der beste Klopapierfalter“ oder „Du hast mehr Menschen zum Lachen gebracht als jeder Clown“? Deine Antwort verrät viel über deine Werte!

2. Das Werte-Tagebuch – dein emotionaler Schnappschuss

Werte sind wie Ninjas – sie verstecken sich gerne im Alltag. Um sie aufzuspüren, schnapp dir ein Notizbuch und werde zum Gefühlsdetektiv!

Tagebuch-Aufgabe:
Schreibe eine Woche lang jeden Abend auf:

– Was hat dich heute bewegt? (Emotional, nicht körperlich – es sei denn, du bist Breakdancer).

– Welches Gefühl hat es ausgelöst?

– Welcher Wert könnte dahinterstehen?

Beispiel: „Ich war gerührt, als ich einen Hund sah, der seinem Herrchen einen Stock brachte“. Mögliche Werte: Loyalität oder die Fähigkeit, Stöcke zu apportieren. (Hey, wer sind wir, um zu urteilen?)

3. Die Grabstein-Methode – morbide, aber effektiv

Okay, das klingt jetzt etwas düster, aber bleib dran! Stell dir vor, du besuchst deinen eigenen Grabstein. Was steht darauf?

„Hier ruht Hans, der sein Leben lang nach der perfekten Krawatte gesucht hat.“

Oder

„Hier ruht Emma, sie hat mehr Bäume umarmt als gefällt“.

Mini-Übung:
Schreibe zwei Versionen deiner Grabinschrift:

  1. Wenn du so weitermachst wie bisher.
  2. Wenn du ab jetzt nach deinen wahren Werten lebst.

Spoiler: Die 2. Version ist meistens spannender!

4. Die Wunsch-Genie-Methode

Du hast drei Wünsche frei! Nein, ich kann dir leider keinen Flaschengeist erlauben (Lieferengpass, du verstehst). Aber stell dir vor, du hättest einen. Was würdest du dir wünschen?

Profi-Tipp:
„Mehr Wünsche“ zählt nicht. Netter Versuch!

5. Die „Noch sechs Monate“-Perspektive

Stell dir vor, du hättest nur noch ein halbes Jahr zu leben.

Was möchtest du dann unbedingt noch tun?

Fallschirmspringen? Deiner Schwiegermutter endlich mal die Meinung sagen? Ein Baumhaus bauen?

Wichtig: Dies ist eine Denksportaufgabe. Bitte nicht vorzeitig kündigen oder untrainiert Fallschirm springen!

Was könnte dein Leben bereichern?

Erinnerst du dich an Tetris? Dein Leben ist ein bisschen so – es fühlt sich am besten an, wenn alles schön zusammenpasst.

Psychologen nennen das „Stimmigkeit“. Klingt kompliziert, meint aber nur: Dein Leben fühlt sich stimmig an. Wann fühlt sich dein Leben stimmig an?

Deine Werte – dein Superpower-Anzug

Am Ende des Tages sind deine Werte wie dein persönlicher Superheldenanzug. Sie geben dir Kraft, Orientierung und manchmal auch die Fähigkeit, über dich selbst hinauszuwachsen.

Als Werteforscher und Sinnsucher: Geht raus und entdeckt euren inneren Kompass!

Wer weiß, vielleicht entdeckst du dabei, dass dein wahrer Wert „professionelles Nudelsieb-Sammeln“ ist. Hey, wir verurteilen hier niemanden!

PS: Wenn du das nächste Mal vor einer schwierigen Entscheidung stehst, frage dich einfach: „Was würde mein Grabstein dazu sagen?“ – Zugegeben, eine etwas morbide Entscheidungshilfe, aber überraschend effektiv!

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